Aktuelles

Fische sind zunehmend hormonaktiven Substanzen ausgesetzt

- Mikroplastik kann aufgrund seiner chemischen Eigenschaften Mikroverunreinigungen in den Verdauungstrakt von Fischen transportieren, wo diese dann durch die Wirkung der Verdauungsflüssigkeit freigesetzt werden. Wissenschaftler von EPFL und Eawag haben in Zusammenarbeit mit anderen Forschungsinstituten diesen Prozess am Beispiel von Progesteron untersucht, das oft als hormonaktive Substanz bezeichnet wird.
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Grössere Parasiten-Vielfalt in Bachforellen aus grundwassergespeisten Bächen

- Die Zusammensetzung von Parasitengemeinschaften in Fischen gilt tendenziell als zufallsabhängig und wirft noch viele Fragen auf. In einer neuen Studie wurde nun untersucht, inwiefern die Wanderungen adulter Forellen und die Charakteristik eines Fliessgewässers den Parasitenbefall in residenten Jungforellen beeinflussen.
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Schutz und Förderung einheimischer Flusskrebse

- Früher weit verbreitet, sind die einheimischen Flusskrebse in der Schweiz inzwischen stark gefährdet. Die Krebspest und die zunehmende Verdrängung durch invasive Arten aus Nordamerika macht ihnen schwer zu schaffen. Mit Unterstützung der Eawag setzen Fachleute alles daran, die geheimnisvollen Flussbewohner zu bewahren.
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Verbreitung von invasiven Tieren und Pflanzen in Gewässern stoppen

- Information und Sensibilisierungsmassnahmen sind entscheidend, um die weitere Verbreitung der Quaggamuschel und anderer invasiver gebietsfremder Arten zu verhindern. Die Kantone Basel-Stadt und Zürich haben nun zwei kurze Erklärvideos produziert. Die beiden Clips informieren über das Problem der invasiven gebietsfremden Arten und zeigen, was dagegen getan werden kann.
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Weihnachten unter Wasser – 900 Tannen für Thuner Egli

- Nach fünf Jahren sind die Arbeiten am «Eglibaumprojekt Thunersee» abgeschlossen. In einer beispielshaften Kooperation zwischen Fischern und Tauchern wurden rund 900 ausgediente Weihnachtsbäume in ausgewählten Zonen des Berner Oberländer Voralpensees versenkt und verankert. Erfolgskontrollen zeigen, dass die eingebrachten Tannenbäume rege und vielfältig genutzt werden.
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Heutiger Einsatz von Pestiziden belastet die Umwelt in der Schweiz

- Pestizide sind in der Schweiz allgegenwärtig, belasten die Umwelt und gefährden die Biodiversität. Gesetzlich verankerte Anforderungen an die Gewässerqualität werden oft und teilweise beinahe anhaltend überschritten, wie ein neues Faktenblatt des Forums Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) zeigt...
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Mehr Forellenwanderungen fördern die Ausbreitung der Proliferativen Nierenerkrankung nicht

- Forschende der Universität Bern konnten zeigen, dass die Beseitigung einer Barriere im Fluss dazu führt, dass einheimische Bachforellen wieder in Laichgewässer aufsteigen, und dabei nicht zur Ausbreitung der gefürchteten Fisch-Erkrankung PKD beitragen. Die Ergebnisse bekräftigen, dass die Durchgängigkeit von einheimischen Gewässern wichtig ist, um bedrohte Fischarten und somit auch die Biodiversität zu erhalten.
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Klimawandel: Neuer Umgang mit Wasser und Wasserleben in Bedrängnis

- Der Klimawandel wird in Zukunft zu einem anderen Umgang mit dem Wasser führen. Dies zeigen die am 16. März 2021 veröffentlichten Ergebnisse des Projektes Hydro-CH2018 «Hydrologische Grundlagen zum Klimawandel». Die Kernaussage «Wasserlebewesen in Bedrängnis» zeigt: der Klimawandel verstärkt die Belastung der Gewässer durch höhere Wassertemperaturen und veränderte Abflüsse. Die biologische Vielfalt in und an den Gewässern wird abnehmen.
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WWF-Bericht «The world's forgotten fishes»

- Süsswasser-Fische sind Nahrungsgrundlage für 200 Millionen Menschen. Doch Überfischung, Verschmutzung und der Bau von Hindernissen und Wasserkraftwerken setzt den Fisch-Beständen stark zu. Jede dritte Art ist vom Aussterben bedroht.
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Aal-Fangverbot in der Schweiz ab 1.1.2021

- Der Aal ist seit 1.1.2021 in der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei (VBGF) als «vom Aussterben bedroht» gelistet und darf damit in der Schweiz nicht mehr gefangen werden. Bei 10 Fischarten musste der Gefährdungsgrad per 1.1.2021 erhöht werden, so zum Beispiel auch bei der Äsche (neu: 2, stark gefährdet).
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Letzte Änderung: 04.09.2019