Fischereiberatung

News

10 Jahre Forschung an invasiven Grundeln

- Die Uni Basel untersucht seit 10 Jahren die Ausbreitung der invasiven Grundelarten aus dem Schwarzmeerraum im Rhein bei Basel. Am Schlusssymposium am Freitag, 10. Juni 2022, wurden Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und diskutiert. Bei den eingewanderten Grundeln handelt es sich um die Schwarzmundgrundel und die Kesslergrundel, welche die Schweiz 2012 beziehungsweise 2011 erreichten. Zu erkennen sind die invasiven groppenähnlichen Fische an einer Saugnapf-Struktur der Bauchflossen, welche übrigens aber nicht wirklich als Saugnapf funktioniert.
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Wirksamkeit kleinräumiger Massnahmen gegen Schwall-Sunk-Effekte

- In der Schweiz beruht die Schwall-Sunk-Sanierung in Fliessgewässern auf der Dämpfung von Pegelschwankungen. Ergänzend dazu können kleinräumige bauliche Massnahmen zum Einsatz kommen, wie beispielsweise Totholzstrukturen, Buchten oder Blocksteingruppen. Ein neuer Artikel in der Zeitschrift «Wasser Energie Luft» diskutiert, inwiefern verschiedene Massnahmentypen die negativen Auswirkungen des Schwall-Sunk-Betriebs kleinräumig reduzieren können, mit besonderem Schwerpunkt auf die Entwicklung der aquatischen Insekten.
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Durch die Linse betrachtet

- Die Hasliaare und ihre Zuflüsse im Berner Oberland gelten als wertvolles Laichgebiet für migrierende Forellen aus dem Brienzersee. Gewässerökologen der KWO (Kraftwerke Oberhasli AG) beobachten die Laichwanderungen von Seeforellen in diesem Flusssystem seit 2018 mittels Unterwasserkamerasystem und Fischwiderstandszähler...
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Wie lassen sich invasive Arten rasch entdecken?

- Monitoring von Süsswasser-Ökosystemen mittels Umwelt-DNA-Methoden bietet neue Möglichkeiten, um invasive Arten zu entdecken. Eine Untersuchung der Eawag konnte damit zeigen, dass eine invasive Qualle in der Schweiz verbreiteter ist als bisher angenommen.
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Artenvielfalt bei häufigen Wasserinsekten in Schweizer Fliessgewässern widerspiegelt die Umweltbedingungen

- Unter den Wasserinsekten in Schweizer Fliessgewässern sind jene Arten auf dem Vormarsch, die es gerne warm haben und die gut mit Pestizidbelastungen umgehen können. Das zeigt eine gemeinsame Studie von WSL und Eawag mit Daten aus dem Biodiversitätsmonitoring zwischen 2010 und 2019. Die Resultate weisen auf mögliche Einflüsse des Klimawandels hin.
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Renaturierung aufgestauter Flüsse durch künstliche Hochwasser

- Künstliche Hochwasser in von Talsperren beeinflussten Fliessgewässern imitieren natürliche Abflüsse, um Sedimente zu mobilisieren und flussabwärts zu transportieren, den Fluss neu zu gestalten und wichtige Lebensräume für einheimische Wasserinsekten und Fische wiederherzustellen. Bessere Ergebnisse können erzielt werden, wenn diese künstlichen Hochwasser mit natürlichen Abflüssen und Sedimenteintrag aus unregulierten Nebenflüssen weiter unten im Tal zusammenkommen.
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Veranstaltungen

Apr
09.

Neuer FIBER-Kurs «Es kreucht und fleucht – was fressen unsere Fische?»

08:30 - 18:29
Fischereiinspektorat des Kantons Bern Aula / 1. OG, Schwand 17, 3110 Münsingen BE

 

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