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Aktuelles

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Mai 2016: Pestizidcocktail in Bächen und Flüssen

Die Rundschau ist zu Besuch an der Eawag und macht die Problematik von Mikroverunreinigungen einer breiten Öffentlichkeit zugäglich.

Hier können Sie den Beitrag anschauen [...].

Laichende Äschen am Inn: Kristallklares Wasser, kämpfende Männchen und leuchtende Augen

Ende April besuchten über 30 FischerInnen und NaturliebhaberInnen die ausgebuchte Exkursion „Laichende Äschen am Inn“. Nach einem informativen Vortrag über Biologie, Fortpflanzung und Vielfalt der Schweizer Äschen und einem gemeinsamen Zmittag besichtigten die Teilnehmer zusammen mit Reto Gritti vom AJF und Bänz Lundsgaard-Hansen von der FIBER die Inn-Revitalisierung bei Samedan und konnten zahlreiche Äschen auf ihren Laichplätzen beobachten. Den Männchen im kristallklaren Innwasser bei ihren Territorialkämpfen zuzusehen, war auch für erfahrene Fischer eine nicht-alltägliche Erfahrung und manch einer konnte seine leuchtenden Augen auch trotz Polbrille nicht verstecken. Der Besuch des SFV-Zentralpräsidenten Roberto Zanetti im Engadin war für uns von der FIBER und die anwesenden Fischerinnen und Fischer ein besonderes Highlight. Ein herzliches Dankeschön auch an Reto Gritti und dem Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden für die Zusammenarbeit.

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Fotos links und rechts Alain Schmutz.

April 2016: Jungfischexkursion - "Jöh, sind die herzig!"

Mancherorts ist der Fisch des Jahres noch mit dem Laichgeschäft beschäftigt, an der Aare bei Rubigen konnten aber am vergangenen Samstag (23.4.) bereits die Äschenlarven beobachtet werden. Kleine zum Teil kaum 2 cm lange Nadeln mit zwei Augen, die gar nicht so einfach zu entdecken sind. Trotz schlechter Wetteraussichten machten sich die rund 30 Exkursionsteilnehmer nach zwei spannenden Vorträgen von Joachim Guthruf von Aquatica und einem feinem Zmittag auf den Weg an die Aare und wurden belohnt: Viele Äschenlarven waren während den schönen Frühlingstagen vor der Exkursion geschlüpft und konnten an verschiedenen Stellen der Revitalisierung Hunzigenau beobachtet werden. Da entschlüpfte auch manch einem ein "Jöh, sind die herzig!". Ein herzliches Dankeschön an Jochi und alle TeilnehmerInnen für den schönen Tag und die spannenden Diskussionen!

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März 2016: 100 Jahre Seenforschung in Kastanienbaum

Zum hundertjährigen Bestehen des Hydrobiologischen Labaratoriums öffnet die Eawag in Kastanienbaum am 18. und 19. Juni 2016 jeweils von 12-17 Uhr ihre Türen. Kommen Sie vorbei!

Mehr Informationen zu "100 Jahre Seenforschung in Kastanienbaum" finden Sie hier [...]

Mehr Informationen zu den Besuchstagen finden Sie hier [...]

März 2016: FIBER-Seminar « Fischrückgang in der Schweiz – wo stehen wir ? » ging erfolgreich über die Bühne

Das Seminar war ausgebucht - Ende Februar reisten fast 200 Fischer und Fischerinnen nach Olten. An der Tagung sprachen Leute aus Fischereiverbänden, Forschung, Behörden und Umweltbüros über die Entwicklung der Fischfänge, Fischbestände und Fischlebensräume seit dem Projektabschluss des mehrjährigen Forschungsprojekts Fischnetz. Mehrere Experten betonten, wie verheissungsvoll die gesetzlichen Grundlagen im Gewässerschutz sind und verwiesen auf die anlaufenden Umsetzung in den Bereichen Revitalisierung, Sanierung Wasserkraft und Aufrüstung von Kläranlagen. Es wurde aber auch klar, dass der Gesamtzustand der Schweizer Fliessgewsässer nach wie vor problematisch ist. Obwohl sich der Rückgang der Forellenfänge verlangsamt hat, ist die Trendwende noch nicht eingetroffen. Ein ausführlicherer Tagungsrückblick erscheint in unserem nächsten Newsletter. Wir möchten uns bei den Referenten und beim zahlreich erschienenen Publikum ganz herzlich für einen spannenden Tag bedanken!

Februar 2016: Fischer dokumentieren Forellenvielfalt

Vor einem Jahr hat die Fischereiberatung FIBER die Kampagne „Fischer dokumentieren die Forellenvielfalt der Schweiz“ lanciert. Über 200 Fotos unserer Lieblinge sind seither bei uns eingegangen und es wurde deutlich: Die Vielfalt an Farben, Muster und Punktierung kennt keine Grenzen. Aus den Einsendungen haben wir ein Poster […] und eine Postkartenserie […] erstellt, die bei der FIBER per Mail bestellt werden können.

Natürlich haben wir noch lange nicht die gesamte hiesige Forellenvielfalt mit der Kamera eingefangen, darum geht die Kampagne weiter. Und auch dieses Jahr warten tolle Preise! Mehr Informationen über die Kampagne „Fischer dokumentieren die Forellenvielfalt“ gibt es hier […].

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Februar 2016: Fischer schaffen Lebensräume

fischer_schaffen_lebensraeume_172   Die Fischer in der Schweiz ergreifen Eigeninitiative. Mit einer neuen Kampagne will der Schweizerische Fischerei-Verband, dass in allen Kantonen Massnahmen zur Aufwertung des Lebensraums im und am Gewässer realisiert werden.

Im Kern der Kampagne stehen ein neues Handbuch „Fischer schaffen Lebensraum“ und die Schulung der Kantonalverbände und Vereine. Denn: „Wir wollen nicht, dass die Fischer wild und unkoordiniert über das Land ziehen und an den Ufern drauf los graben“, so Projektleiter und Fischereibiologe Samuel Gründler.

Wie kleinere und kleine Massnahmen zur Aufwertung des Lebensraums im und am Wasser realisiert werden können, wird im Handbuch «Fischer schaffen Lebensraum» aufgezeigt. Es sind dies Massnahmen mit lebenden Pflanzen, Totholz, Steinen und Felsbrocken sowie Kies und Geschiebe.

Das Handbuch ist ab sofort im SFV-Shop erhältlich.

Februar 2016: Riverwatch - aktiv für lebendige Flüsse

titel_riverwatch_16_172   Unzählige Flüsse und Bäche sind in den letzten 200 Jahren verbaut und begradigt worden. Mit den neuen, künstlichen Bedingungen kommen jedoch viele Pflanzen und Tiere nicht zurecht. Sie verschwinden leise und oft unbemerkt aus unseren Gewässern. Seit einigen Jahren ist jedoch ein Umdenken im Gange und des Öfteren werden Flüsse oder Bäche revitalisiert.

Das Projekt Riverwatch bietet seit einigen Jahren einen Kurs zum Thema Revitalisierung an. Der Kurs ist aufgeteilt in 4 Tage (jeweils einen Samstag zwischen April und Juli) und richtet sich an Personen die sich für aktiv für naturnahe Fliessgewässer einsetzen möchten, möglicherweise auch ein Gewässer in der eigenen Gemeinde gerne revitalisieren würden. Im Kurs lernen die Teilnehmer unter anderem das Ökosystem Fliessgewässer, sowie die Abläufe und Hintergründe bei einem Bauprojekt am Gewässer kennen und wie man selber ein Revitalisierungsvorhaben entwickeln kann.

Setzen Sie sich aktiv ein für lebendige Flüsse! Anmeldungslink und weitere Informationen finden Sie hier [...].

Februar 2016: Neue Exkursion "Welcher Jungfisch schwimmt hier?"

Nase, Alet, Barbe oder Äsche - gleich mehrere Fische laichen im Frühling auf dem Kies grösserer Flüsse. Ein bisschen später kann man sie nahe vom Ufer beobachten – kleine Schatten die herumflitzen oder gegen die Strömung schwimmen. Doch um welche Jungfische handelt es sich? Können wir zum Beispiel anhand des Schwimmverhaltens erkennen, welche Fischart wir gerade beobachten? Diesen und weiteren Fragen wollen wir mit Joachim Guthruf von Aquatica auf den Grund gehen.Die Exkursion findet am 23. April 2016 in Rubigen statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 8. April. Mehr Infors zu Programm und Anmeldung im Flyer [...]

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Februar 2016: Revitalisierung von Zürcher Gewässern

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft des Kantons Zürich (AWEL) hat einen tollen Kurzfilm über die Revitalisierung von Zürcher Gewässern herausgegeben.

Hier können Sie sich den Film anschauen [...].

Januar 2016: Exkursion "Laichende Äschen" im April am Inn

Auch diesen Frühling organisiert die Fischereiberatung FIBER in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden die Exkursion „Laichende Äschen“. Der Anlass findet am Samstag 30. April in Celerina statt.

Am Vormittag informiert Bänz Lundsgaard-Hansen (FIBER) in einem Referat über Biologie, Vielfalt und Gefährdung der Schweizer Äschen. Nach einem gemeinsamen Zmittag werden wir am Inn „Laichende Äschen“ beobachten und Reto Gritti (AJF Graubünden) wird direkt am Wasser über die Besonderheiten der Engadiner Äschen berichten.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 17. April. Mehr Infos zu Programm und Anmeldung im Flyer [...].

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Januar 2016: Podiumsdiskussion zur Forellenbewirtschaftung an der Messe „Fischen Jagen Schiessen“ im Februar

Das Bundesamt für Umwelt organisiert an der „Fischen Jagen Schiessen“ täglich (13:00 bis 14:30 Uhr) eine Diskussionsreihe mit dem Titel „Wildtiere unter uns – das BAFU lädt ein zur Diskussion“. Am Samstag, 20.2., lautet das Thema „Vom Fischbesatz zur Naturverlaichung – sind wir auf Kurs?“. Bänz Lundsgaard-Hansen von der Fischereiberatung FIBER wird ein Einführungsreferat halten. Anschliessend debattieren Vertreter von kantonalen Fischerfachstellen und Verbänden über die Zukunft der Forellenbewirtschaftung. Die Veranstaltung findet von 13 bis 15 Uhr auf dem Messegelände statt. Gratis Verpflegung mit Kaffee und Kuchen.

Mehr Infos zur Messe gibt es hier [...].

Januar 2016: Äsche ist Fisch des Jahres 2016

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Die Äsche ist Fisch des Jahres 2016. Ihre Schönheit entzückt Naturfreunde und Poeten, aber die künstlichen Veränderungen der Flüsse bedrohen sie existenziell. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2016 verknüpft der Schweizerische Fischerei-Verband SFV eine klare Botschaft: Die Schweiz braucht renaturierte Gewässer – sonst stirbt die Äsche ganz aus.

Mehr Informationen finden Sie hier [...].

Januar 2016: Neues aus der Forschung - Fischtreppen fördern den genetischen Austausch

Wasserkraftwerke, Wehre und Wasserfälle sind für Fische oft unüberwindbare Hindernisse. Das kann die genetische Struktur der separierten Populationen stark beeinträchtigen. Nun wurde erstmals untersucht, ob und wie stark Fischtreppen diesen Negativeffekt mildern. Ein Forschungsteam der Eawag konnte anhand der Fischart Alet nachweisen, dass Aufstiegshilfen für Fische den genetischen Austausch zwischen verschiedenen Populationen tatsächlich fördern. Ganz beheben können sie die Auswirkungen der Barrieren nicht.

Hier geht's zur offiziellen Medienmitteilung der Eawag [...]

Hier geht's zum Zeitungsartikel im Tagesanzeiger [...]

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Eine der häufigsten Fischarten in Schweizer Gewässern und oft in Ufernähe zu beobachten: Der Alet.

Dezember 2015: FIBER-Seminar „Fischrückgang in der Schweiz“ - das Programm steht fest!

Flyer2016_D Das Programm für das FIBER-Seminar vom 27. Februar 2016 ist da – wir freuen uns auf hochkarätige Referenten und spannende Diskussionen.

Zu Wort kommen unter anderem die ehemalige Fischnetz-Projektleiterin Patricia Holm, Vertreter des Zentrums für Fisch- und Wildtiermedizin FIWI und Andreas Knutti, der „höchste Schweizer Fischer“ vom Bundesamt für Umwelt.

Zudem wird Marion Mertens (ehemalige Projektleiterin von Fischnetz+) ihre brandneue Studien zur Entwicklung der Forellenfänge und den Fischbeständen in den letzten zehn Jahren vorstellen.

Bei der abschliessenden Podiumsdiskussion werden Vertreter von Fischereiverbänden mit Leuten aus Fischereiverwaltungen und Forschung einen Rückblick auf den Tag wagen und die grössten Herausforderungen der Zukunft mit dem Publikum diskutieren.

Hier geht’s zum detaillierten Programm und zur Anmeldung []

November 2015: Laichzeit!-Kurs im Aargau

kurs_rathaussaal.jpg   Am 28. November besuchten über 60 Fischer und Fischerinnen den FIBER-Laichzeit-Kurs in Aarau. Bänz Lundsgaard-Hansen (FIBER) und David Bittner (Fischereiverwaltung Kanton Aargau) führten durch den Vormittag und informierten über Besonderheiten der Schweizer Forellen, erklärten warum Forellen ihre Eier im Kies vergraben und zeigten, wie und wozu die entstehenden Laichgruben kartiert werden können.

Aufgrund von heftigem Schneetreiben am Vormittag konnte der Praxisteil am Nachmittag leider nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurde das Laichverhalten der Forellen mittels Filmaufnahmen genauer unter die Lupe genommen und es folgten spannende Diskussion rundum fischereiliche Bewirtschaftung, die Wideransiedlung des Lachses, Revitalisierung unserer Gewässer und mehr. Samuel Gerhard (Fischereiverwaltung Kanton Aargau) und Roli Hartriegel (Pächter Bünz) haben den Kursteilnehmern angeboten, sie bei anderer Gelegenheit mit ans Wasser zu nehmen, um ihnen Laichgruben zu zeigen. Dafür danken wir Ihnen herzlich – und ein grosses Dankeschön geht natürlich auch an David Bittner für die Unterstützung am Vormittag.

Auch die Kurse in Fribourg (französisch) und Faido (italienisch) waren gut besucht. Wir sind sehr zufrieden, dass wir auch dieses Jahr wieder über 100 Teilnehmer in unserem Laichzeit-Kursen begrüssen durften.

September 2015: Eindrückliche Biber-Exkursion im Weinland

Überschwemmte Wälder, mannshohe Dämme und staunende Besucher. Die Exkursion ins Reich des Bibers zeigte eindrücklich, zu was die Natur fähig ist, wenn sie sich entfalten darf. Ein grosses Dankeschön an Christof Angst von der Biber-Fachstelle für diese unvergessliche Exkursion!

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September 2015: Riverwatch Kurs „Ökologischer Unterhalt von Fliessgewässern“

riverwatch_15_172.jpg   Durch die Verbauung von Fliessgewässern wurde der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen verkleinert oder zerstört. Dabei leisten dynamische Fliessgewässer und intakte Auen einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität und sorgen für einen natürlichen Hochwasserschutz. Eine Revitalisierung kann diese Funktionen fördern.

Nachdem eine Revitalisierung geplant und umgesetzt wurde, ist ein ökologisch sinnvolles Unterhaltsprojekt für den nachhaltigen Erfolg massgebend. Der ökologische Gewässerunterhalt unterstützt die Selbstentwicklung eines Gewässers und fördert eine vielfältige Lebensraumstruktur.

Im Rahmen dieses zweitägigen Kurs wird die Funktion einer natürlichen Vegetation und eines naturnahen Gewässerverbaus am praktischen Beispiel aufgezeigt. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Tier- und Pflanzenarten kennen und erfahren, wie deren Bedürfnisse durch einen fachgerechten Unterhalt sichergestellt werden können. Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier [...].

August 2015: BIBER-Exkursion am 5. September im Zürcher Weinland und am 24. Oktober in der Broye-Region

Der Biber ist Holzfäller, Wasserbauer und Landschaftsgestalter zugleich. Wenn wir ihm genügend Platz lassen, revitalisiert er unsere Gewässer praktisch umsonst und zeigt uns, wie ein dynamisches Gewässersystem aussehen kann. Von ihm können wir also einiges lernen!

Deshalb organisiert die FIBER diesen Herbst in Zusammenarbeit mit der Biberfachstelle zum ersten Mal eine Biber-Exkursion. Christof Angst (Leiter Biberfachstelle) nimmt uns mit in die geheimnisvolle Welt des Bibers, geht auf mögliche Konflikte mit dem Menschen ein und erläutert wie Lösungen aussehen können. Und natürlich verrät er uns, welche Auswirkung die Anwesenheit des Bibers auf die Fische hat.   

Am 5. September geht es ins Zürcher Weinland (Sprache deutsch) und am 24. Oktober in die Broye-Region (Sprache französisch). Die Exkursionen dauern jeweils ungefähr von 12:00 – 17:00. Für die Exkursion in deutscher Sprache treffen wir uns in Henggart (ZH), für die Exkursion in französischer Sprache in Villeneuve (FR). Wir werden jeweils mehrere Stellen besuchen, der Transport zwischen den Standorten wird von der FIBER organisiert. Die Teilnahme an der Exkursion kostet 40.-. Es hat noch Plätze frei! Bei Fragen kontaktieren Sie Bänz Lundsgaard-Hansen per Email oder per Telefon (0587652171). Weitere Informationen folgen nach der Anmeldung.

Publikationshinweis: Das Bundesamt für Umwelt BAFU und das Schweizerische Zentrum für Kartographie der Fauna haben kürzlich Broschüre zum Thema „Biber und Revitalisierung“ veröffentlicht [].

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Die Anwesenheit des Bibers verändert ein Gewässer massgeblich. Welchen Einfluss der Biber auf die Fische hat, hören Sie an der Biber-Exkursion (Foto: Ch. Angst, Biberfachstelle).

August 2015: Die Zeit ist reif für die Rückkehr des Lachses in den Rhein

salmon_comeback_172.jpg   Zehn Jahre nach dem Symposium in Bonn organisieren die IKSR, der WWF und das European Rivers Network France wieder ein internationales Symposium über den Rheinlachs.

Das Symposium richtet sich an alle, die beruflich oder privat mit dem Lachs zu tun haben: Wissenschaftler, Politiker, Fischer und Naturfreunde werden von internationalen Lachsexperten Spannendes zu hören bekommen.

Die Anmeldung ist offen, besuchen Sie www.salmon-summit.org.

Juni 2015: Roberto Zanetti wird neuer Zentralpräsident des SFV

Wie schon vor zwei Jahren angekündigt, hat Roland Seiler vergangenen Samstag anlässlich der 135. Delegiertenversammlung des SFV sein Amt als Zentralpräsident niedergelegt. Sein Nachfolger wird der Solothurner Ständerat Roberto Zanetti.

Wir bedanken uns bei Roland Seiler herzlich für seine unermüdliche Arbeit für die Fischerei und wünschen Roberto Zanetti viel Erfolg und Freude im neuen Amt!

Hier geht es zur letzten Begrüssungsansprache von Roland Seiler als Zentralpräsident […].

Mai 2015: Laichzeit!-Fortsetzungskurse

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Der Fortsetzungskurs des Laichzeit!-Workshops wurde im Mai in Münsingen erfolgreich durchgeführt (Sprache deutsch). Am Vormittag standen Fragen rund um Vielfalt, Fortpflanzung und Bewirtschaftung der Forellen im Zentrum. Den regen Diskussionen folgte ein gemeinsames Mittagessen und eine von Thomas Vuille geführte Exkursion in die Aare-Revitalisierung Hunzigenau. Am 12. September folgt der Fortsetzungskurs in französischer Sprache. Er wird im Maison de la Rivière in Zusammenarbeit mit Pascal Vonlanthen durchgeführt und mit einer von Jean-François Rubin geführten Exkursion abgerundet.

April 2015: Äschen Exkursion ein voller Erfolg

Die Exkursion "Laichende Äschen" war ein voller Erfolg. 30 Teilnehmer, aus dem Unterland und dem Engadin, bekamen beim schönsten Frühlingswetter viele Fische zu Gesicht. Ein herzliches Dankeschön an Reto Gritti und das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden für die Untersützung. Engadin wir kommen wieder!

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Fotos: Nino von Burg

März 2015: Exkursion "Laichende Äschen" im Engadin

Diesen Frühling organisiert die Fischereiberatung FIBER in Zusammenarbeit mit dem Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden die Exkursion „Laichende Äschen“. Der Anlass findet am Samstag 18. April in Celerina statt.

Am Vormittag informiert Bänz Lundsgaard-Hansen (FIBER) in einem Referat über Biologie, Vielfalt und Gefährdung der Schweizer Äschen. Nach einem gemeinsamen Zmittag werden wir am Inn „Laichende Äschen“ beobachten und Reto Gritti (AJF Graubünden) wird direkt am Wasser über die Besonderheiten der Engadiner Äschen berichten.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 2. April. Mehr Infos zu Programm und Anmeldung im Flyer [...]

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März 2015: Riverwatch - aktiv für lebendige Flüsse

Revitalisierung von Fliessgewässern - Kurs 2015

Unzählige Flüsse und Bäche sind in den letzten 200 Jahren verbaut und begradigt worden. Mit den neuen, künstlichen Bedingungen kommen jedoch viele Pflanzen und Tiere nicht zurecht. Sie verschwinden leise und oft unbemerkt aus unseren Gewässern. Seit einigen Jahren ist jedoch ein Umdenken im Gange und viele Flüsse und Bäche werden revitalisiert.

Das Projekt Riverwatch bietet seit einigen Jahren einen Kurs zum Thema Revitalisierung an. Der Kurs ist aufgeteilt in 4 Tage (jeweils einen Samstag im April und Mai, zwei im Juni) und richtet sich an Personen die sich für aktiv für naturnahe Fliessgewässer einsetzen möchten, möglicherweise auch ein Gewässer in der eigenen Gemeinde gerne revitalisieren würden. Im Kurs lernen die Teilnehmer unter anderem das Ökosystem Fliessgewässer, sowie die Abläufe und Hintergründe bei einem Bauprojekt am Gewässer kennen und wie man selber ein Revitalisierungsvorhaben entwickeln kann.

Setzen Sie sich aktiv ein für lebendige Flüsse! Anmeldungslink und weitere Informationen finden Sie im Flyer [...].

Januar 2015: Lachs ist Fisch des Jahres 2015

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Der Atlantische Lachs ist Fisch des Jahres 2015. Er ist weltweit akut bedroht und gilt in der Schweiz als ausgestorben. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2015 kämpft der Schweizerische Fischerei-Verband SFV für die Rückkehr des Atlantischen Lachses – oder wie der SFV schreibt: „Masseneinwanderung sehr erwünscht.“

Mehr Informationen finden Sie hier [...].

November 2014: Laichzeit!-Kurse in drei Kantonen - mit über 100 Teilnehmern

Dieses Jahr wurden die Laichzeit!-Kurse in allen Sprachregionen in Zusammenarbeit mit den kantonalen Fischereiverwaltungen durchgeführt. Bänz Lundsgaard-Hansen (FIBER), David Bittner und Samuel Gerhard (Kanton Aargau), Jean-Daniel Wicky und Sébastien Lauper (Kanton Fribourg) und Diego Dagani, Bruno Polli und Francesco Polli (Kanton Tessin) beeindruckten mit ihrer Erfahrung und begeisterten die Teilnehmer mit ihrem Wissen über Forellen, Fischerei und Gewässerschutz.

Dass wir in der vierten Ausgabe der Laichzeit!-Kurse immer noch eine so hohe Besucherzahl verzeichnen durften, zeigt wie gross das Interesse der Fischer an der natürlichen Fortpflanzung der Forelle ist. Die nächste Laichzeit! kann kommen – wir freuen uns schon!

Weitere Informationen zum Laichzeit!-Programm, die Forellenbroschüre und Kartierungsunterlagen finden Sie hier […].

September 2014: Forellen in der Schweiz – Vielfalt, Biologie, Fortpflanzung

forellen_broschuere_172.jpg   Die neue Broschüre ist da! Reich bebildert, verständlich geschrieben und sehr informativ: Die neue Fiber-Broschüre fasst Wissenswertes rund um die Vielfalt, Biologie und Fortpflanzung der Schweizer Forellen zusammen. Aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung sorgen dafür, dass die Lektüre auch für richtige Kenner Neues und Spannendes zu bieten hat.

Die Broschüre kann in Druckform (mit aufklappbarer Verbreitungskarte) kostenlos bestellt werden (Email) oder als PDF heruntergeladen werden.

Workshop "Laichzeit!" am 15. November 2014 in Aarau

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Der FIBER-Workshop „Laichzeit! Laichgruben von Forellen erkennen und kartieren“ wird dieses Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt. Der italienischsprachige Kurs findet am 08.11.2014 im Kanton Tessin statt, der deutschsprachige Kurs findet am 15.11.2014 im Kanton Aargau statt und der französischsprachige Kurs findet am 29.11.2014 in Fribourg statt.

Der Kurs wird wie in den Jahren zuvor in einen Theorieteil am Morgen und einen Praxisteil am Nachmittag eingeteilt. Im Theorieteil gibt es Interessantes über die Biologie, die Vielfalt und die Fortpflanzung der Forellen zu hören und es wird gezeigt, wo Laichgruben liegen und wie sie erkannt und kartiert werden. Im Praxisteil vom Nachmittag wird direkt am Gewässer geübt, Laichgruben zu erkennen und mit etwas Glück können die Forellen beim Laichgeschäft beobachtet werden.

Besuchen auch Sie den diesjährigen Kurs. So erweitern Sie Ihr Wissen über die Forelle und ihre Lebensräume. Zudem erwerben Sie im Kurs das Rüstzeug, selbstständig Laichgruben zu kartieren und uns zu unterstützen, unsere Gewässer und deren Forellen besser kennen zu lernen.

Mehr Informationen über das Programm und die Referenten werden schon bald kommuniziert. Anmeldungen werden ab sofort per Mail (fiber@eawag.ch), Telefon (058 765 21 71) oder Brief (Fiber, Seestrasse 79, 6047 Kastanienbaum, bitte Name, vollständige Adresse und Email angeben) entgegengenommen.

Hier [...] gehts zum Kursprogramm und zur Anmeldung.

Mehr Infos zum Programm "Laichzeit!" finden Sie hier [...].

Wir freuen uns auf Sie!

WWF: Riverwatch Kurs „Ökologischer Unterhalt von Fliessgewässern“

Durch die Verbauung von Fliessgewässern wurde der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen verkleinert oder zerstört. Dabei leisten dynamische Fliessgewässer und intakte Auen einen Beitrag zur Biodiversität und sorgen für einen natürlichen Hochwasserschutz. Eine Revitalisierung kann diese Funktionen fördern.

Nachdem eine Revitalisierung geplant und umgesetzt wurde, ist ein ökologisch sinnvolles Unterhaltsprojekt für den nachhaltigen Erfolg massgebend. Der ökologische Gewässerunterhalt unterstützt die Selbstentwicklung eines Gewässers und fördert eine vielfältige Lebensraumstruktur.

Dieser zweitägige Kurs im Oktober zeigt die Funktion einer natürlichen Vegetation und eines naturnahen Gewässerverbaus am praktischen Beispiel auf. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Tier- und Pflanzenarten kennen und erfahren, wie deren Bedürfnisse durch einen fachgerechten Unterhalt sichergestellt werden können.

Weitere Informationen und Anmeldung hier […]

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Fiber Seminar zum Thema „Biodiversität der Schweizer Fische“ am 06. September in Olten

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Das diesjährige Fiber Seminar findet am Samstag, 6. September, in Olten statt und ist dem Thema „Biodiversität der Schweizer Fische“ gewidmet. In einem ersten Block wird die Frage „Was ist Biodiversität und wie wird sie gefördert?“ beleuchtet. In einem zweiten Block soll der Zusammenhang zwischen Lebensraumvielfalt und Fischvielfalt aufgezeigt werden. In einem dritten Block gibt es Interessantes über Felchen, Groppen und Forellen zu hören. In einem letzten Block, bestehend aus Kurzreferaten und einer Diskussion, geht es darum, wie AnglerInnen sich selbst für vielfältige Gewässer einsetzen können.

Datum: 06. September 2014

Ort: Olten, Hotel Arte

Anmeldung: Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen und können bis spätestens am 15. August per Mail (fiber@eawag.ch oder baenz.lundsgaard@eawag.ch), Telefon (058 765 21 71) oder Brief (Fiber, Seestrasse 79, 6047 Kastanienbaum, bitte Name, vollständige Adresse und Email angeben) an die Fiber übermittelt werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Sprache: Vorträge werden jeweils auf Deutsch oder Französisch gehalten und simultan in die andere Sprache übersetzt.

Teilnahmegebühr: 80.-, inkl. Verpflegung. Der Betrag wird erst nach der Anmeldung in Rechnung gestellt.

Das Programm finden Sie hier […].

Juni 2014: Zertifikatslehrgang (CAS) in Süsswasserfische Europas – Ökologie & Management

Solide Kenntnisse der Süsswasserfische Europas und deren Lebensräume sind nicht nur beim Fischen gefragt! Im Spannungsfeld der verschiedenen Nutzungsinteressen und im sich abzeichnenden politischen Diskurs nehmen die Fische eine zunehmend wichtige Rolle ein.

Nebst Artenkenntnissen vermittelt dieser Zertifikatslehrgang aktuelles und praxisbezogenes Wissen über Gewässerschutz und -revitalisierung, zeitgemässes Management von Fischerei und Besatz, Methoden der Gewässerbeurteilung und Bioindikation, Fischkrankheiten, Genetik der Fische, Aufnahme des Bestandesinventars von Seen und Flüssen sowie Wasserkraftnutzung und Fischschutz.

Dieser CAS leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität.

Start: 06.09.2014, Ort: ZHAW in Wädenswil, Campus Grüental Tel: +41 58 934 59 69 Fax: +41 58 934 50 01 Mehr Infos finden Sie hier [...].

Mai 2014: Plakate der Messe "Fischen, Jagen, Schiessen" als Download erhältlich

Der Schweizerische Fischerei Verband SFV hat in Zusammenarbeit mit der Fischereiberatung für die Messe „Fischen, Jagen, Schiessen“ Plakate erstellt, welche die Probleme und Chancen der Fische in der Schweiz anschaulich darstellen. Diese Plakate sind ab sofort als Download erhältlich und können von Fischereivereinen und –verbänden für ihre Veranstaltungen genutzt werden, in elektronischer oder gedruckter Form.

Für Ausdrücke in Plakatgrösse können die Dateien beim Geschäftsführer des Schweizerischen Fischereiverbandes, Philipp Sicher (philipp.sicher at sfv-fsp.ch), kostenlos als hochaufgelöste PDF-Datei bestellt werden. Gegen einen Unkostenbeitrag von 50.-/Stück (inkl. Versand) wird ein Ausdruck in Plakatgrösse bequem nach Hause geliefert.

Folgende Plakate sind erhältlich:

Warum müssen Fische wandern? […]

Fischaufstieg an Kraftwerken […]

Fischabstieg an Kraftwerken […]

Fische brauchen vielfältige Lebensräume […]

Natürliches Fliessgewässersystem vs. verbautes Fliessgewässersystem […]

Revitalisierung und Instream-Restoration […]

Die Fortpflanzung der Forelle […]

Wasserkraft und Fischerei […]

Geschiebe und Kolmation […]

März 2014: Die Daten für die neuen Riverwatch-Kurse sind bekannt

Unzählige Flüsse und Bäche sind in den letzten 200 Jahren verbaut und begradigt worden.  Seit einigen Jahren ist jedoch ein Umdenken im Gange und des Öfteren werden Flüsse oder Bäche revitalisiert.

Das Projekt Riverwatch bietet seit einigen Jahren einen Kurs zum Thema Revitalisierung an. Der Kurs ist aufgeteilt in 4 Tage (Jeweils einen Samstag im April, Mai, Juni und Juli) und richtet sich an Personen die sich aktiv für naturnahe Fliessgewässer einsetzen möchten, möglicherweise auch ein Gewässer in der eigenen Gemeinde gerne revitalisieren würden.

Setzen Sie sich aktiv ein für lebendige Flüsse! Anmeldungslink und weitere Informationen finden Sie im Flyer [...].

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Februar 2014: Die Messe "Fischen Jagen Schiessen" steht vor der Tür

Vom 13. bis 16. Februar findet in Bern die Messe "Fischen Jagen Schiessen" statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Neben allen Neuheiten rund um Rollen, Ruten und Köder, dürfen Sie sich auf den Stand des SFV ganz besonders freuen. Der SFV hat mit Unterstützung der Fiber eine spektakuläre und informative Ausstellungs-Landschaft zusammengestellt. Die Fiber wird mit ihren Broschüren auch am SFV Infodesk vertreten sein. Für Wissensdurstige gibt es spannende Vorträge: Bänz Lundsgaard-Hansen von der Fiber wird in deutscher und französicher Sprache über die Vielfalt und die Fortpflanzung der Schweizer Forellen sprechen. Weitere Referenten sprechen über die Fische im Doubs und über sogenannte Instream-Renaturierungen. Ist Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hier finden Sie das Vortragsprogramm [...]
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Januar 2014: Der traditionelle Vortragsabend des FKZs findet am 30. Januar statt

Der Vortragsabend des FKZ findet am Donnerstag 30. Januar im Restaurant Hecht in Dübendorf statt. Die Fischereiberatung wird über die Schweizer Felchen sprechen und mögliche Erklärungen für die Ertragsschwankungen der Zürcher-Felchen diskutieren. Patrick Steinmann vom AWEL wird über gebietsfremde Arten und deren Auswirkungen auf die heimischen Fische sprechen.
Wir freuen uns auf viele Teilnehmer und spannende Diskussionen. Hier geht es zur Einladung [...].
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Januar 2014: Fische auf dem rechten Weg

Die "Wiederherstellung der freien Fischwanderung" gehört zu den Kernzielen des neuen Gewässerschutzgesetzes. In Zukunft sollen nicht nur aufsteigende, sondern auch absteigende Fische mit Hilfe von technischen Installationen sicher um Kraftwerke herum geleitet werden.

Damit dies gelingt, untersuchen die Versuchsanstalt für Wasserbau VAW und das Wasserforschungsinstitut Eawag im Auftrag des Kraftwerkverbundes Aare-Rheinwerke technische Lösungen, welche die Fische an grossen Kraftwerksanlagen weg von den Turbinen in Bypass-Systeme lenken sollen. Spätestens in einem Jahrzehnt soll die erste grosse Anlage in eine Testphase gehen.

Die NZZ stellt das Forschungsprojekt kurz und prägnant vor. Hier geht es zum Artikel  [...]

Januar 2014: Die Groppe ist Fisch des Jahres

Hier geht es zum Flyer [...]

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2013: Erfolgskontrolle der Salmoniden Bewirtschaftung im Genfersee

Die internationale Kommission der Genfersee-Fischerei hat einen interessanten Bericht veröffentlicht, welcher eine ausführliche Studie über die Wirksamkeit des Salmoniden-Besatzes im Leman zusammenfasst. Dabei wurden mehrere Millionen besetzte Fische mit einer dafür geeigneter Methode markiert und eng mit Angel- und Berufsfischern zusammengearbeitet. Schlussendlich konnten die Experten ziemlich genau abzuschätzen, wie viele der gefangenen Seeforellen, Felchen und Saiblinge im Leman Besatzfische sind und wie viele aus Naturverlaichung stammen.

Für die unterschiedlichen Arten wurden sehr unterschiedliche Resultate erzielt: Obwohl sehr viel in den Seeforellen-Besatz investiert wird (eine Million besetzte Fische pro Jahr!), stammen bei den Seeforellen 70-80 % der gefangenen Fische aus der Naturverlaichung. Bei den Felchen ist der Besatzaufwand wohl nicht kleiner, das Resultat aber noch deutlicher: Nur 1 – 4 % der Fische stammten aus dem Besatz, also fast 99% der Fische aus der Naturverlaichung. Bei den Saiblingen stammten dagegen mit 68 % eine Mehrheit der Fische aus dem Besatz. Im Bericht werden auch einige interessante Zusatzfragen unter die Lupe genommen und es werden mögliche Erklärungen für Veränderungen in der Zusammensetzung der Fischgesellschaft des Lemans in den letzten Jahrzehnten diskutiert.

Ob durch den Besatz wirklich mehr Fische gefangen werden (Additions-Effekte) oder ob die Besatzfische die Fische aus der Naturverlaichung ersetzen (Substitutions-Effekte) konnte in der Studie nicht beantwortet werden. Trotzdem sind die Resultate sehr informativ und verdeutlichen, wie wichtig Erfolgskontrollen beim Besatz sind. Dies hilft, Misserfolge zu vermeiden und vorhandene Probleme zu erkennen.

Den Bericht (in französischer Sprache) finden Sie hier [].

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Dezember 2013: Rückblick auf die Laichzeit!-Kurse im Petri-Heil

Den Petri-Heil Artikel finden Sie hier [...].

November, 2013: Thurgauer-Zeitung berichtet von Äschen-Veranstaltung in Stein am Rhein

Die Thurgauer Zeitung berichtet von der WWF-Veranstaltung mit dem Titel "Die Äsche - ein Fisch braucht Hilfe", welche von der Fiber unterstützt wurde. In einem kurzen Artikel werden die Lebensraum-Ansprüche der Äsche, die Gefährdungsursachen und mögliche Massnahmen beleuchtet und diskutiert. Den Artikel können Sie hier [...] lesen.

November 2013: Laichzeit!-Kurse in drei Sprachregionen mit über 120 Teilnehmern

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Auch die diesjährigen Fiber-Workshops zum Thema „Fortpflanzung der Forelle“ waren ein voller Erfolg. Erstmals fand der Kurs in allen drei grösseren Sprachregionen statt - bei der Premiere im Tessin wurden erfreulicherweise 45 Teilnehmer verzeichnet. Wie in den Jahren zuvor wurde der Kurs in einen theoretischen Teil am Vormittag und einen praktischen Teil am Nachmittag unterteilt. In Faido begeisterten die Tessiner Referenten Diego Dagani (Bafu), Bruno Polli (Kanton Tessin) und Francesco Polli (Kanton Tessin) mit breitem Fachwissen und detaillierten lokalen Kenntnissen. In Sursee und Fribourg wurde der Kurs von Manuel Hinterhofer und Georg Holzer, beides erfahrene Gewässerökologen und leidenschaftliche Angelfischer, geleitet. Sie teilten ihr schier unendliches Wissen über die Biologie und die Ökologie der Forellen auf unterhaltsame und zugleich äusserst lehrreiche Art und Weise.

Die Praxis Teile am Ticino und der Petite Sarine rundeten die jeweiligen Kurse würdig ab. Es wurde erklärt, wo Laichgruben zu finden sind und woran man sie erkennen kann. Zudem wurde demonstriert, wie Laichgruben fachmännisch kartiert und vermessen werden. Mit leuchtenden Augen beobachteten und bestaunten die Kursteilnehmer das Treiben auf den Forellen-Laichplätzen. Die Territorialkämpfe der Milchner beeindruckten ebenso, wie die zum Teil rieseigen Laichgruben, welche die fleissigen Forellen-Rogner zur Laichzeit schlagen.

Ein Ziel des Fiber Programm Laichzeit! ist Informationen über die zeitliche und räumliche Verteilung der Laichaktivitäten von Forellen zu sammeln. Indem Sie an Ihrem Gewässer Laichgruben kartieren gehen, unterstützen auch Sie uns dabei, unsere Gewässer und deren Forellen besser kennen zu lernen.

Ein Protokoll [xls … , pdf …], eine Anleitung [...] und Erklärungen anhand von Fragen [] können hier heruntergeladen werden .

Wenn Sie zusammen mit Kollegen Laichgruben kartieren möchten und mehr Informationen wünschen, besuchen Sie den nächsten Kurs oder wenden Sie sich per Email an die Fiber.

Oktober 2013: Bevorstehende WWF-Veranstaltung "Äsche" am 18. Nov in Stein am Rhein

Am Montag, 18. November, findet in Stein am Rhein eine Informations-Veranstaltung mit dem Titel "Die Äsche - ein Fisch braucht Hilfe" statt. Die Veranstaltung wird vom WWF organisiert und wird unterstützt vom Schaffhauser Fischereiverband und der Fischereiberatung. Bänz Lundsgaard-Hansen von der Fiber spricht über die Biologie der Äsche, Gefährdungsursachen und mögliche Gegenmassnahmen. Alfred Springmann, Präsident des Schaffhauser Fischerei Verband, informiert über Entwicklungen in der Region und spricht über die Situation der berühmten Rheinäschen. Mehr Infos [...]
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Oktober 2013: Der Bundesrat lockert das Widerhacken-Verbot

Auf Drängen des SFV hat der Bundesrat eine Änderung der Bestimmungen betreffend Verwendung des Widerhakens beschlossen [...].

Oktober 2013: Sensationelle Entdeckungen im Thunersee

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Ein Team von Forschern hat im Rahmen vom Projet Lac letzte Woche die Fischgesellschaft des Thunersees untersucht. Dabei machten die Biologen, welche mehrheitlich der EAWAG und der Universität Bern angehören, eine ziemlich überraschende Entdeckung: Mindestens drei verschiedene Groppenarten gingen ihnen in die Netze. Dass eine solche Groppen-Vielfalt in einem einzelnen See vorkommt, war bisher weltweit nur vom Baikalsee bekannt. Auch die Saiblings-Vielfalt und die Felchen-Vielfalt im Thunersee scheinen weltweit einzigartig zu sein. Die Formen und das Erbgut der gefangenen Fische werden in den nächsten Monaten weiter untersucht: Man darf gespannt sein auf die Resultate!

Der Berner Oberländer widmet der Entdeckung die Frontseite [...] und Ole Seehausen, Leiter der Forschungsgruppe Fischökologie der EAWAG und Professor an der Universität Bern, äussert sich in einem ausführlichen Interview dazu [...].

Allgemeine Informationen zum Projet Lac finden Sie hier [...]

September 2013: Laichzeit! Der diesjährige Kurs findet am 09. November in Sursee statt

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Hier geht es zum Kurs-Programm und zur Anmeldung [...]

September 2013: Neue Riverwatchkurs-Daten WWF

Am 18. und 25. Oktober geht der nächste WWF-Riverwatch-Kurs "Ökologischer Unterhalt von Fliessgewässern" über die Bühne. Melden Sie sich bis am 04. Oktober an und lernen Sie neues über Lebensraumansprüche von Tieren und Pflanzen unserer Gewässer und wie durch fachgerechten Gewässerunterhalt die ökologische Selbstenwicklung eines Gewässers gefördert wird. Das Programm und weitere Informationenen finden Sie hier [...]. 
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September 2013: Fiber für Kinder

In einer Kindersendung vom Radio Gwunder aus Winterthur erklären Sabina Käppeli vom Naturmuseum Winterthur und Bänz Lundsgaard-Hansen von der Fischereiberatung den ganz Kleinen die faszinierende Welt der Fische [...]

August 2013: André Blanc ist nicht mehr

Die Fischereiberatung trauert um einen sehr lieben Menschen und einen äusserst kompetenten Kollegen [...]

Juli 2013: Informationsmagazin 4waldstättersee

Das diesjährige Informationsmagazin der Aufsichtskommission 4waldstättersee ist da. Hauptthema ist die seit 2000 periodische Erfassung der Wasserqualität im Einzugsgebiet des Vierwaldstättersee [...].

Juli 2013: Auffrischungs-Tag für Instruktoren zum Thema "Laichgruben kartieren"

Der erste Auffrischungs-Kurs für Instruktoren zum Thema „Laichgruben kartieren“ ging letztes Wochenende erfolgreich über die Bühne. Der Tag beinhaltete eine äusserst spannnende, von Thomas Vuille geführte, Exkursion in die Aare Revitalisierungen Hunzigenau, Auffrischungen vom eigentlichen Laichgruben-Kurs, sowie Neues zur Vielfalt von Forellen in der Schweiz. Zum Schluss wurde anhand eines von der Fiber entwickelten Protokolls zum Erfassen von Laichgruben ausführlich besprochen, worauf bei Kartieren von Laichgruben geachtet werden soll.

Das Protokoll [], eine Anleitung [...] und Erklärungen anhand von Fragen [] können hier heruntergeladen werden (vorerst nur auf Deutsch).

Den besprochenen Bericht zur Naturverlaichung von Forellen im Kanton Zürich finden Sie hier [...]

Wenn Sie zusammen mit Kollegen Laichgruben kartieren möchten und mehr Informationen wünschen, dann wenden Sie sich gerne per Email an die Fiber.

Weitere Informationen zu den diesjährigen Kursen folgen in Kürze.

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Juni 2013: Unter jedem Ablaufgitter verbirgt sich ein Fluss

Die Schweizerische Vereinigung der Fischereiaufseher enthüllt heute in Küsnacht, Lausanne und Lugano ein spezielles Wasserablaufgitter. Mehr Informationen gibt es hier [...]

Juni 2013: Der WWF und Partner lancieren die Petition Lachs-Comeback

Helfen Sie dem Lachs auf dem Weg zurück in die Schweiz. Hier gehts zur Petition [...]

Juni 2013: Fischereiberatung im Tages-Anzeiger

Die Fischereiberatung äussert sich kritisch zur Situation der Fische in der Schweiz. Hier gehts zum Artikel [...]

Juni 2013: Fischereiberatung im Berner Oberländer

Der Berner Oberländer widmet der Fischereiberatung und der Erforschung der Felchen in Schweizer Seen einen ganz seitigen Artikel. Hier gehts zum Artikel [...]

April 2013: Fischereiberatung unter neuer Leitung

Dübendorf, 08.04.2013 - Die von der Eawag, dem Bundesamt für Umwelt und dem Schweizerischen Fischereiverband gemeinsam betriebene Fischereiberatung FIBER ist für weitere drei Jahre gesichert. Mit der Stelle sollen eine nachhaltige Fischerei, das Verständnis für intakte Gewässer und die Erhaltung der Laichgebiete gefördert werden. Neuer Leiter der FIBER ist der Fischbiologe Bänz Lundsgaard-Hansen.

Seit Mitte 2004 betreiben das Wasserforschungsinstitut Eawag, das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und der Schweizerische Fischereiverband (SFV) die gemeinsame Fischereiberatungsstelle FIBER. Deren Hauptaufgabe ist es, Brücken zu schlagen zwischen Forschung, Verwaltung und der fischereilichen Praxis. Im Zentrum stehen die Zusammenarbeit und die Information der Fischerinnen und Fischer im Bereich der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Gewässerökologie, Fischbiologie und zu einem nachhaltigen Gewässermanagement. Neue Arbeitsschwerpunkte sind aber auch der Schutz und die Revitalisierung von Fischgewässern sowie die Erhaltung und Förderung von Laichgebieten. Diese Themen sind eng verknüpft mit den Aufgaben, welche der Bund mit der Revision des Gewässerschutzgesetzes seit 2011 an die Kantone delegiert hat. Dazu gehören die strategischen Planungen für Revitalisierungen, sowie für die Sanierung von Gewässerabschnitten, die – insbesondere als Folge der Wasserkraftnutzung – von unnatürlichen Abflussschwankungen, Wanderbarrieren oder einem gestörten Geschiebehaushalt betroffen sind.

«Gut ausgebildete Fischerinnen und Fischer können die Umsetzung des Gesetzes unterstützen, indem sie ihr lokales und regionales Wissen einbringen», sagt der neue Leiter der FIBER, Bänz Lundsgaard-Hansen. Lundsgaard-Hansen hat soeben an der Eawag eine Dissertation abgeschlossen über die Felchen in der Schweiz. Er hat dabei untersucht, wie verschiedene Futterquellen das Werden und Vergehen von Felchenarten beeinflussen und wie die Felchen ihrerseits ein Ökosystem mitprägen können. Nun will der studierte Fischer seiner wissenschaftlichen Arbeit auch Taten folgen lassen: «Wir wissen längst nicht alles, aber sicher genügend, um handeln zu können», sagt er, der selbst ein passionierter Hobbyangler und Taucher ist.

FIBER ist aus dem Forschungsprojekt «Fischnetz» hervorgegangen, das 1998-2004 die Ursachen des Fischrückgangs in der Schweiz untersucht und verschiedene Gegenmassnahmen vorgeschlagen hatte. Neben Eawag, Bafu und SFV sind im Lenkungsausschuss der Beratungsstelle auch die Jagd- und Fischereiverwalter der Kantone und die Schweizerische Vereinigung der Fischereiaufseher vertreten. FIBER wird künftig eng zusammenarbeiten mit dem soeben gestarteten Programm der Eawag «Fliessgewässer Schweiz».

DIESE MEDIENMITTEILUNG ALS PDF

Adresse für Rückfragen:

Weitere Informationen:
Eawag: Andri Bryner (Medienverantwortlicher): 058 765 51 04, andri.bryner@eawag.ch; www.eawag.ch
Fischereiberatungsstelle: Bänz Lundsgaard-Hansen: 058 765 21 71, fiber@eawag.ch; www.fischereiberatung.ch
Ein druckfähiges Bild von Bänz Lundsgaard-Hansen finden Sie unter www.eawag.ch > Medien

5.März 2013

Peak-Kurs "Revitalisierung von
Fliessgewässern": Ansätze für die Priorisierung. Am 7.Mai. 2013 in Dübendorf


Im Kurs werden ökologische und entscheidungstheoretische Grundlagen vermittelt, welche zu einer zielgerichteten Priorisierung bei der Revitalisierung von Fliessgewässern beitragen sollen. Dabei wird explizit auf einen einzugsgebietsbezogenen Ansatz fokussiert. Mittels praktischen und theoretischen Erkenntnissen sowie Diskussionen und Beispielen aus der Praxis werden Erfahrungen ausgetauscht. In Gruppenarbeiten können die KursteilnehmerInnen auch eigene Erfahrungen einbringen. Anmeldung und mehr Informationen HIER.

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1.Februar 2013

Die Daten für den nächsten Riverwatchkurs sind da!!

Orte:
18.5.2013, Andelfingen ZH
25.5.2013, WWF Schweiz, Zürich
22.6.2013, Aarau
6.7.2013, WWF Schweiz, Zürich



In dieser Weiterbildung lernen die Teilnehmenden das Ökosystem Fliessgewässer näher kennen. Sie bekommen einen Einblick in die Abläufe und Hintergründe bei einem Bauprojekt am Gewässer und lernen, wie Sie selbst ein konkretes
Revitalisierungsvorhaben entwickeln können. Dieser Kurs bietet den idealen Einstieg, um sich selber für naturnahe Fliessgewässer zu engagieren.
Weitere Information zum Projekt HIER.

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21.November 2012

Neue FIBER Broschüre "Die Biodiversität der Schweizer Fische"

Die Schweizerische Fischereiberatungsstelle FIBER informiert in einer Publikation über die Entstehung der Artenvielfalt, die genetische Vielfalt, schweizerische Besonderheiten, invasive Arten, gefährdete Arten, die Gewässerverschmutzung und den Klimawandel und wie man sich als Fischerin oder Fischer für die Biodiversität einsetzen kann. Die Broschüre kann unter fiber@eawag.ch oder HIER heruntergeladen werden.

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6.August 2012

Laichzeit! Die neuen Daten für den beliebten FIBER-Kurs sind bekannt

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Der FIBER-Kurs „Laichzeit! Laichgruben von Bachforellen erkennen, kartieren und vermessen“ findet dieses Jahr am Samstag den 10.11.2012 in Sursee und an der Enziwigger statt.

Dieses Jahr gibt es eine entscheidende Neuerung: Neben dem regulären Samstagkurs bilden wir am Freitagabend, den 9.11.2012 und am Samstag, den 10.11.2012 zusätzlich noch Instruktoren aus, die den Kurs zu einem späteren Zeitpunkt selbständig in ihren Vereinen durchführen können. Für sie ist der Kurs (inkl. Verpflegung und Übernachtung) kostenlos. Anmelden können Sie sich bereits heute unter fiber@eawag.ch mit Name, Adresse und der Angabe, ob Sie sich für den regulären (nur Sa) oder den Instruktoren-Kurs (Fr und Sa) interessieren.

Mehr Informationen --> PROGRAMM FLYER


19.März 2012

Riverwatch Kurs "Ökologischer Unterhalt von Fliessgewässern"Ausbildungskurs, Freitag 12. Oktober 2012, Stettbach ZH


Mehr Informationen HIER.

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16. März 2012

Der neue Jahresbericht 2011 von FIBER ist nun online: HIER.

19. Dezember 2011

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FIBER Seminar an der FISCHEN JAGEN SCHIESSEN - Die neue Gewässerschutzgesetzgebung: Wie geht es weiter?

18.Februar 2012, 13:30 – 17:00 Kongresszentrum BERNEXPO.

Seit einem Jahr ist das neue Gewässerschutzgesetz nun in Kraft. Die Änderungen wurden als indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Lebendiges Wasser" vom Parlament im Dezember 2009 beschlossen. Die Kantone sind unter anderem neu verpflichtet:

- Revitalisierungen strategisch zu planen und umzusetzen und den Raum festzulegen, der notwendig ist, um die natürliche Funktion der Gewässer und den Hochwasserschutz zu gewährleisten

- die Beeinträchtigung von Schwall-Sunk und Geschiebehaushalt zu mindern

- die Fischgängigkeit wiederherzustellen

Für die Finanzierung stehen jährlich rund 110 Millionen Franken zur Verfügung.

Es ist also höchste Zeit, aktiv zu werden: Für die kantonalen Fischereiverbände und -Vereine bietet sich in den nächsten Jahren die einmalige Gelegenheit, sich in diesen Prozess einzubringen und die Kantone mit ihren Gewässerkenntnissen tatkräftig zu unterstützen. Wer sich hier aktiv und mit guten Argumenten bemüht, kann erreichen, dass der eigene Bach bald mit Geldern der öffentlichen Hand revitalisiert wird.

Doch was gibt es überhaupt für Möglichkeiten den Schwall-Sunk zu beseitigen und die Fischgängigkeit wiederherzustellen? Woher nimmt man den Raum für die Fliessgewässer? Wie sind die Erfahrungen im Ausland? Wie können sich die Angelfischer, Verbände und Vereine an diesem wichtigen Prozess beteiligen? Diese und weitere Fragen werden in den drei Referaten zu den drei Kernelementen der neuen Gewässerschutzgesetzgebung diskutiert. Um das Seminar abzurunden, gibt Erich Staub (ehemals BAFU) einen Überblick über 30 Jahre Fischerei in der Schweiz. Das Seminar ist zweisprachig: Die Vorträge werden auf Deutsch (dt) oder Französisch (fr) gehalten und ebenso wie die Diskussionen simultan in die jeweils andere Sprache übersetzt.

Programm vom 18.2.2012

13:30 – 14:15 Revitalisierung: Willy Müller, Fischereiinspektorat BE / Renaturierungsfond BE (dt)

14:30 – 15:15 Schwall-Sunk: Andreas Melcher, BOKU (Universität für Bodenkultur Wien, AT) (dt)

15:30 – 16:15 Fischgängigkeit: Philippe Baran, ONEMA (Office national de l'eau et des milieux aquatiques, FR) (fr)

16:15 – 17:00 Lachs, Regenbogenforelle, Kormoran, ... Ausblick nach 30 Jahren Fischerei, Erich Staub (dt)

Die Tagung ist offen gestaltet - je nach Interesse ist der Besuch aller oder auch nur einzelner Referate möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich - die Teilnahme ist kostenlos.

1.November 2011

Riverwatch: Ökologischer Unterhalt von Fliessgewässern. 18.November 2012, Stettbach ZH. 20.Januar 2012, Dübendorf ZH

Dynamische Fliessgewässer und intakte Auen bieten wertvolle, vielfältige Lebensräume
für Tiere und Pflanzen. Sie sorgen für einen
natürlichen Hochwasserrückhalt. Diese
wichtigen Funktionen eines Gewässers sind
bekannt und zählen zu den wichtigen Zielen
von Revitalisierungen. Nachdem der benötigte
Raum ausgeschieden ist und die gewählten
Massnahmen umgesetzt sind, gehört ein ökologisch
sinnvolles Unterhaltskonzept zu einem
nachhaltig erfolgreichen Projekt.
Der ökologische Gewässerunterhalt unterstützt
die Selbstentwicklung eines Gewässers,
fördert eine vielfältige Lebensraumstruktur und
berücksichtigt gleichzeitig gesetzlich festgelegte
Schutzziele.
Dieser Vertiefungskurs zeigt die Funktion einer
natürlichen Vegetation und eines naturnahen
Gewässerverbaus am praktischen Beispiel
auf. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten
Arten (Tiere und Pflanzen) sowie ihre Lebensräume
kennen und erfahren wie ihre Bedürfnisse
durch einen fachgerechten Unterhalt
sichergestellt werden können. Im Kurs wird
das Basiswissen vermittelt, um später selbständig
einen Unterhaltsplan zu erstellen und
praktisch umzusetzen.

Mehr Infos HIER.

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08.Juni 2011

FIBER Workshop: Die Fortpflanzung der Bachforelle - Laichgruben erkennen, kartieren und vermessen am 12.November in Sursee

Im Oktober beginnt in den meisten Gewässern der Schweiz die Laichzeit der Bachforellen. Für die Weibchen eine kräftezehrende Angelegenheit: Sie schlagen mit ihren Schwanzflossen Laichgruben in den Kies, um später ihre Eier reinzulegen. Genau diese Laichgruben sind Gegenstand dieses FIBER Workshops.

In einem theoretischen Teil am morgen in Sursee geht es um die Biologie und speziell um die Fortpflanzung der Bachforelle. Weiter werden die Methoden zur Laichplatzkartierung und Vermessung von Laichgruben vorgestellt. Am Nachmittag geht es an der Enzywigger bei Willisau weiter. In diesem praktischen Teil lernen die Teilnehmenden Laichgruben zu kartieren und zu vermessen. Ziel des Kurses ist es, dass die Teilnehmenden die erlernten Methoden später selbständig an ihrem Gewässer anwenden können. Sie können so künftig mit geringen Kosten die Laichaktivitäten im eigenen Gewässer beobachten und über die Jahre verfolgen.

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Datum: Samstag 12.November 2011

Ausweichdatum Schlechtwetter: Samstag 19.November 2011

Bemerkung zum Ausweichdatum Schlechtwetter: Der theoretische Teil wird bei jeder Witterung am 12.November 2011 durchgeführt. Sollte die Enzywigger trübes Wasser oder Hochwasser führen, findet der praxisorientierte Nachmittag eine Woche später am 19.November 2011 statt.

Ort: Hotel Hirschen, Oberstadt 10, 6210 Sursee

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis am 12.Oktober 2011 per Post (FIBER, Seestrasse 79, 6047 Kastanienbaum), Fax (+41 58 765 21 62) oder per Mail fiber@eawag.ch an. Bitte vermerken, ob sie Vegetarier sind. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 beschränkt.

Gebühr: 60.- inkl. MWSt., Pausenerfrischung, Mittagessen und Unterlagen. Der Teilnehmerbeitrag ist erst nach Erhalt der Anmeldebestätigung und der Rechnung zu bezahlen.

PROGRAMM UND ANMELDUNG HIER

17.Mai 2011

Neue FIBER Broschüre "Revitalisierung von Fliessgewässern - Fokus Fische" ist da!!

Anfang Mai 2011 verabschiedete der Bundesrat die Änderungen der Gewässerschutzverordnung. Künftig stehen jährlich 60 Millionen Franken für Revitalisierungen von Fliessgewässern und Seen zur Verfügung - ein Meilenstein für den Gewässerschutz in der Schweiz. Doch was genau ist eigentlich eine Revitalisierung? Was gilt es dabei zu beachten? Wie profitieren die Fische davon? Welche Rolle spielen dabei die Angler/innen? Diese und weitere Fragen werden von der neuen FIBER Broschüre „Revitalisierung von Fliessgewässern - Fische im Fokus“ anschaulich und verständlich beantwortet. Auf 12 Seiten gibt sie mit vielen schönen Fotos und Abbildungen einen guten Überblick über die Theorie und Praxis von Revitalisierungen in der Schweiz. Die Broschüre kann in Papierform kostenlos bei FIBER fiber@eawag.ch bestellt oder HIER heruntergeladen werden.   revi_d.jpg

16.Mai 2011

FIBER Newsletter 01/2011: Phosphat in den Seen: Umdenken in Sicht?

Jahrzehntelang kämpften Umweltschützer und kantonale Umweltämter gegen die Nährstoffanreicherungen in den Schweizer Seen. Nun sind die meisten Seen die überschüssigen Pfunde los – die Fische leider auch. Vor allem der Brienzersee hat sich von einem überdüngten in ein nahezu fischleeres Gewässer verwandelt. Mehr HIER

5.Mai 2011

FIBER Workshop: Fortpflanzung der Bachforelle - Laichgruben erkennen, kartieren und vermessen.

Der FIBER Workshop findet am 12.November 2011 in Sursee und an der Enzywigger bei Willisau statt.

14. März 2011

Weiterbildung WWF-Riverwatch

In dieser Weiterbildung lernen die Teilnehmenden das Ökosystem Fliessgewässer näher kennen. Sie bekommen einen Einblick in die Abläufe und Hintergründe bei einem Bauprojekt am Gewässer und entwickeln während der Kursdauer selbst ein konkretes, kleines Revitalisierungsvorhaben. Dieser Kurs bietet den idealen Einstieg, um sich selber für naturnahe Fliessgewässer zu engagieren.

Weitere Informationen und Anmeldung unter HIER

22.Februar 2011

FIBER Workshop

Im November veranstaltet FIBER den Workshop "Die Reproduktion der Bachforelle - Erhebung von Laichgruben ". Mehr Details folgen an dieser Stelle in den nächsten Wochen.

03.Januar 2011

FIBER wünscht allen ein gutes neues Jahr und Petri Heil im 2011!!

13.Dezember 2010

Der neuste Newsletter "Klimawandel treibt Fische in höhere Lagen" ist da. HIER

26.April 2010


Der wundersame Fisch und seine Welt

Eine Unterrichtshilfe für Lehrerinnen und Lehrer zum Thema einheimische Fische, ihre Lebensräume und fischereiliche Nutzung. Sie steht allen gratis zur Verfügung und kann HIER runtergeladen werden.
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24. März 2010

Das definitive Programm für das FIBER Seminar "Fische und Fischer in Bedrängnis" vom 19.06.2010 im Hotel Arte in Olten steht fest!


Die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für Kleinwasserkraftwerke und die neue Tierschutzverordnung – das Seminar der schweizerischen Fischereiberatungstelle (FIBER) und dem schweizerischen Fischerei-Verband (SFV) greift gleich zwei kontroverse Themen auf. Behörden und Fachspezialisten nehmen Stellung und diskutieren mit Fischerinnen und Fischern.
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Seit Januar 2009 erhalten Kleinwasserkraftwerke die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV). Die Auswirkungen auf die lokale Ökologie, insbesondere auf die Fische, wurden bei der Einführung weniger stark gewichtet als die Klimaschutzziele. Nun sind 620 neue Kleinwasserkraftwerke in der Schweiz geplant. Das sorgt für Diskussionsstoff.

Ein erster Prozess gegen einen Fischer am Bezirksgericht Horgen hat nun endgültig die Diskussion lanciert. Aus Sicht der Fischer ist die neue Tierschutzverordnung nicht praxistauglich. Tierschützer sehen das anders. In einer Diskussionsrunde können Fischer und Tierschützer ihre Meinung vertreten.

Das Seminar ist zweisprachig: Die Vorträge werden auf Deutsch (dt) oder Französisch (fr) gehalten und ebenso wie die Diskussion simultan in die jeweils andere Sprache übersetzt.

Anmeldung und Programm HIER

10. März 2010

Fischaustellung in Solothurn bis 24.Oktober 2010

Für ein Tauch-Abenteuer muss es ja nicht immer die Karibik sein – die neue Sonderausstellung im Naturmuseum Solothurn entführt die Besucher in die faszinierende Welt der Schweizer Fische. Aufgeteilt nach unterschiedlichen Gewässer-Lebensräumen vom Bergbach bis zum See werden die darin vorkommenden Fischarten mit aufwändig gefertigten Präparaten gezeigt. MEHR
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3.Februar 2011

Angler freigesprochen

Der Angler aus Horgen, der wegen dem Fang und Drills eines Hechtes wegen Tierquälerei angezeigt wurde, wurde gestern vom Bezirksgericht Horgen freigesprochen. 

2.Februar 2010

Fischer ziehen Volksinitiative zurück

Das Initiativkomitee des Schweizerischen Fischerei-Verbandes (SFV) hat offiziell beschlossen, die mit 161'836 Unterschriften eingereichte Volksinitiative "Lebendiges Wasser" zurückzuziehen. MEHR

3.Januar 2010

SFV-Fachtagung "Gewässerschutz: wie weiter?. 20 Februar. 9:30-12:30 im Kongresszentrum BEA Bern.

Einladung: HIER
Invitation: ICI

3.Januar 2010

Der Strömer - Schweizer Fisch des Jahres 2010

Der Strömer - eine unbekannte und vom Aussterben bedrohte Fischart - ist Fisch des Jahres 2010! Der Schweizerische Fischerei-Verband (SFV) setzt mit dem Strömer einen Akzent im Internationalen Jahr der Biodiversität 2010. MEHR
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17.Dezember 2009

SFV zieht Initiative zurück

Der SFV ist bereit, die Volksinitiative "Lebendiges Wasser" unter der Bedingung zurückzuziehen, dass der indirekte Gegenvorschlag in Kraft tritt (Quelle: www.fsv-fsp.ch)

4.Dezember 2009

Das nächste FIBER Seminar findet am 19.06.2010 im Hotel ARTE in Olten statt. Schwerpunktthemen sind Kleinwasserkraftwerke und die neue Tierschutzverordnung.

19.November 2009

Fischereiberatung: Zukunft gesichert

Die Fortführung der gesamtschweizerischen Fischereiberatung FIBER ist gesichert. Das Bundesamt für Umwelt und das Wasserforschungsinstitut Eawag haben eine Verlängerung des entsprechenden Zusammenarbeitsvertrages beschlossen. Mitbeteiligt ist auch der Schweizerische Fischerei-Verband. Neuer Leiter der FIBER ist der Biologe Jean-Martin Fierz. ...MEHR


Conseil pour la Pêche: l’avenir est assuré

La poursuite des activités du Conseil pour la Pêche en Suisse, FIBER, est désormais assurée. L’Office fédéral de l’Environnement et l’Institut de Recherche de l’eau Eawag ont en effet décidé de prolonger le contrat de coopération. La Fédération Suisse de Pêche y est également associée. Le nouveau directeur de FIBER est le biologiste Jean-Martin Fierz. ...PLUS


Consulenza per la pesca: futuro assicurato

Il proseguimento dell'attività di consulenza per la pesca del FIBER (Ufficio svizzero di consulenza per la pesca) su tutto il territorio nazionale è assicurato. L'Ufficio federale dell'ambiente e l'Istituto per la ricerca sulle acque Eawag hanno stipulato il rinnovo del relativo contratto di collaborazione. Alla collaborazione partecipa anche la Federazione svizzera di pesca. Il nuovo responsabile del FIBER è il biologo Jean-Martin Fierz. ...PIU


12. Oktober 2009

Nach fünf interessanten Jahren verabschieden sich Susanne Haertel und Guy Périat von FIBER und stellen sich nun beide neuen beruflichen Herausforderungen im Bereich Gewässer und Fische(rei) beim Bundesamt für Umwelt bzw. bei der EAWAG.


biologe_jmf   Die Stelle wurde neu durch Jean-Martin Fierz besetzt. Informationen zu Jean-Martin Fierz finden sie HIER.



Kontakt

FIBER - Fischereiberatungsstelle
Eawag
Seestrasse 79
6047 Kastanienbaum
Schweiz

Telefon +41 58 765 2171
Fax +41 58 765 2162
Büro SW-C02
fiber@eawag.ch

Unterstützung von:


 
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